Consorsbank Geschäftskonto 2026 – gibt es ein Firmenkonto? Status, Hintergrund und Alternativen
Die Consorsbank ist eine der größten Direktbanken Deutschlands und Teil der französischen Großbank BNP Paribas. Mit über 1,5 Millionen Kunden, einem kostenlosen Girokonto, einem leistungsstarken Wertpapierdepot und attraktiven Tages- und Festgeldkonditionen ist sie eine etablierte Größe im deutschen Privatkundenmarkt. Als Pionier des Online-Brokerage – die Bank gilt als Erfinder des Wertpapierhandels über das Internet – ist die Consorsbank besonders für Anleger und Sparende eine bekannte Adresse.
Für Freiberufler, Selbstständige und Unternehmen, die nach einem Firmenkonto suchen, ist jedoch eine zentrale Information vorab wichtig: Die Consorsbank bietet inzwischen kein Geschäftskonto mehr an. Wer den Suchbegriff „Consorsbank Geschäftskonto“ oder „Consors Geschäftskonto“ eingibt, sucht ein Produkt, das im Portfolio der Bank nicht mehr existiert. Auch die geschäftliche Nutzung des privaten Girokontos ist nach den AGB der Bank nicht erlaubt.
Dieser Artikel erklärt, warum die Consorsbank kein Firmenkonto anbietet, beschreibt den Unternehmenshintergrund und die historische Verbindung zur ehemaligen DAB Bank, und zeigt, welche aktuellen Alternativen für Selbstständige und Unternehmen am Markt verfügbar sind.
⚠️ Wichtiger Hinweis zum Suchbegriff „Consorsbank Geschäftskonto“
Die Consorsbank bietet kein Geschäftskonto an. Das Produktportfolio umfasst ein Girokonto für Privatkunden, ein Wertpapierdepot, Tages- und Festgeld sowie Kredite – aber kein Firmenkonto für Selbstständige, Freiberufler oder Unternehmen.
Das private Girokonto der Consorsbank darf nach den Allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht für geschäftliche Transaktionen genutzt werden. Wer dagegen verstößt, riskiert die Kündigung des Kontos.
Für ein Geschäftskonto stehen zahlreiche andere Anbieter zur Verfügung – einige davon kostenlos. Eine Übersicht finden Sie weiter unten in diesem Artikel und im Geschäftskonto-Vergleich.
Consorsbank 2026: Status und Positionierung
Kein Geschäftskonto · Ausschließlich Privatkunden · BNP Paribas-Direktbank · Fokus Banking & Brokerage
Geschäftskonto: Nicht verfügbar · Consorsbank ist ausschließlich Privatkundenbank
Gewerbliche Nutzung des Girokontos: Laut AGB nicht erlaubt
Mutterkonzern: BNP Paribas S.A. (Niederlassung Deutschland)
Sitz: Nürnberg
Kunden: Über 1,5 Millionen in Deutschland
Verfügbare Produkte (für Privatkunden):
Girokonto: Kostenlos ab 700 € Geldeingang / Monat · für unter 31-Jährige bedingungslos kostenlos
Karten: Visa Debit + Visa Gold Light kostenlos · Girocard auf Wunsch kostenlos
Wertpapierdepot: Online-Brokerage (historisches Kernprodukt)
Tages- und Festgeld: Verfügbar
Kredite: Verfügbar
IBAN: Deutsch (DE)
Einlagensicherung: 100.000 € gesetzlich (EdB) + freiwilliger BdB-Fonds
Historische Besonderheit: Hat 2016 die DAB Bank vollständig übernommen und integriert
📊 Geschäftskonto-Vergleich: Alternativen für Selbstständige →
✔ FYRST · Kontist · Skatbank · N26 · grenke · Holvi · alle aktuellen Angebote vergleichen
Gibt es ein Consorsbank Geschäftskonto?
Die klare Antwort: Nein. Es ist aktuell nicht möglich, ein Geschäftskonto bei der Consorsbank zu eröffnen. Neben Krediten, Tages- und Festgeldkonten sowie diversen Produkten rund um das Wertpapierdepot bietet die Consorsbank lediglich ein Girokonto für Privatkunden an. Dieses Girokonto für geschäftliche Transaktionen zu nutzen, ist nach den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Bank nicht erlaubt.
Damit ist die Consorsbank keine Ausnahme. Viele andere Direktbanken untersagen in ihren AGB ebenfalls die Nutzung des Privatgirokontos als Firmenkonto. Wer sich nicht daran hält und sein privates Konto für gewerbliche Zwecke verwendet, muss mit der Kündigung durch die Bank rechnen – mit allen damit verbundenen Komplikationen für den laufenden Geschäftsbetrieb.
Warum bietet die Consorsbank kein Geschäftskonto an?
Der Hauptgrund liegt im Geschäftsmodell der Consorsbank. Als Direktbank ist sie auf eine besonders schlanke Kostenstruktur ausgerichtet. Nur durch diese hohe Kosteneffizienz – kein Filialnetz, hochautomatisierte Prozesse, Fokus auf standardisierte Massenprodukte – kann die Bank ihre günstigen Konditionen im Privatkundengeschäft anbieten.
Ein Geschäftskonto für Selbstständige und Unternehmen ist strukturell aufwendiger zu betreiben als ein standardisiertes Privatgirokonto: höhere Anforderungen an die Geldwäscheprävention (KYC-Prüfung von Unternehmensstrukturen, wirtschaftlich Berechtigten), komplexere Bonitätsbewertung, individuellere Serviceanforderungen, höheres Ausfallrisiko bei betrieblichen Krediten. Diese Komplexität passt nicht zur kosteneffizienten Massenmarktstrategie der Consorsbank, die sich bewusst und verstärkt auf das Privatkundengeschäft mit Girokonto, Depot und Geldanlage konzentriert.
Die Consorsbank steht mit dieser Entscheidung nicht allein: Auch andere bekannte Direktbanken wie die ING und die comdirect verzichten auf ein Firmenkonto-Angebot oder bieten es nur eingeschränkt an. Die große Auswahl am Markt wird dadurch jedoch nicht beeinträchtigt – zahlreiche spezialisierte Anbieter und FinTechs haben die Lücke gefüllt.
Unternehmenshintergrund: Consorsbank als BNP-Paribas-Direktbank
Die Consorsbank wurde 1994 in Nürnberg als Tochtergesellschaft der privaten SchmidtBank gegründet – zunächst als Online-Broker, der den Wertpapierhandel über das Internet ermöglichte. Die Bank gilt als einer der Pioniere des Online-Brokerage in Deutschland. Nach dem Börsengang 1999 und der Fusion mit der französischen Direktbank Cortal im Jahr 2002 firmierte das Institut zunächst als Cortal Consors. Mit der vollständigen Eingliederung in die Muttergesellschaft BNP Paribas S.A. erhielt die Bank am 8. Dezember 2014 ihren heutigen Namen Consorsbank.
Die Consorsbank ist heute eine Marke der BNP Paribas S.A. Niederlassung Deutschland mit Sitz in Nürnberg. BNP Paribas ist eine der größten Bankengruppen Europas und eine systemrelevante Großbank. Diese Konzernzugehörigkeit gibt der Consorsbank eine hohe institutionelle Stabilität. Einlagen sind über die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (EdB) bis 100.000 Euro gesetzlich gesichert sowie zusätzlich über den freiwilligen Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes Deutscher Banken (BdB) geschützt.
Die historische Verbindung zur DAB Bank
Eine relevante Information für Unternehmer, die früher ein DAB-Bank-Konto als Geschäftskonto nutzten: Die Consorsbank hat 2016 die DAB Bank vollständig übernommen und integriert. BNP Paribas hatte die DAB Bank 2014 erworben; zwei Jahre später wurden alle Kundenkonten der DAB Bank auf die Consorsbank übertragen.
Das ist insofern bedeutsam, als das ehemalige DAB-Girokonto eine Besonderheit hatte: Es durfte ausdrücklich von Selbstständigen und Freiberuflern als de-facto-Geschäftskonto genutzt werden – kostenlos und ohne Bedingungen. Diese Möglichkeit ist mit der Integration in die Consorsbank entfallen. Das Consorsbank-Girokonto ist – anders als das ehemalige DAB-Girokonto – ausdrücklich nicht für die geschäftliche Nutzung freigegeben. Ehemalige DAB-Kunden, die ihr Konto gewerblich genutzt haben, mussten sich nach der Integration ein dediziertes Geschäftskonto bei einem anderen Anbieter suchen.
Consorsbank Geschäftskonto-Alternativen: aktuelle Marktübersicht
Da die Consorsbank kein Geschäftskonto anbietet, benötigen Selbstständige, Freiberufler und Unternehmen eine Alternative. Glücklicherweise ist die Auswahl groß, und einige Anbieter bieten kostenlose Geschäftskonten an. Je nach Unternehmensform und Anforderungen eignen sich unterschiedliche Kontomodelle. Die folgende Übersicht zeigt aktuelle Alternativen:
| Anbieter | Grundgebühr | Freiposten / Buchungen | GmbH / UG möglich | DATEV | Besonderheit |
|---|---|---|---|---|---|
| FYRST BASE | 0 € (nat. Person) | 50 / Monat | ✔ | Optional | Deutsche-Bank-Konzern · Postbank-Filialnetz |
| grenke Business | 0 € | 50 / Monat | ✗ (nur Freiberufler) | ✔ inklusive | Mastercard gratis · Leasing/Factoring |
| N26 Business Standard | 0 € | Unbegrenzt | ✗ (nur Freiberufler) | ✗ | Cashback 0,1 % · Wise-Integration |
| Skatbank TrumpfKonto | 0 € (ab 500 € Umsatz) | 50 / Monat | ✔ | ✗ | Günstigster Dispo 6,17 % p.a. |
| Vivid Freelance Standard | 0 € | Unbegrenzt | ✗ (nur Freiberufler) | ✗ | Cashback-Programm · Solaris SE |
| Holvi Pro | ab 4,50 € (Jahresabo) / 9 € | 500 / Monat | ✗ (Personengesellschaften) | + 3 € / Monat | Rechnungstool inklusive |
| Kontist Free | 0 € | 5 / Monat | ✗ (nur Freiberufler) | ✔ inklusive | Automatische Steuerrücklage |
| Commerzbank Premium (Aktion) | 8,90 € (24 Monate) | 50 / Monat | ✔ | ✔ COINFO+COTRANSFER | Tagesgeld 2,75 % · 1.000 Filialen |
Stand Mai 2026. Alle Angaben ohne Gewähr; stets aktuelle Konditionen bei den jeweiligen Anbietern prüfen. FYRST BASE: für natürliche Personen kostenlos, für Kapitalgesellschaften kostenpflichtig.
Wie finde ich das passende Geschäftskonto?
Ein pauschal bestes Geschäftskonto gibt es nicht – die Anforderungen von Selbstständigen, Freiberuflern und Unternehmen unterscheiden sich individuell. Bei der Auswahl helfen folgende Leitfragen:
Rechtsform: Freiberufler und Einzelunternehmer haben oft Zugang zu kostenlosen Konten (grenke Business, N26, Vivid, Kontist). Kapitalgesellschaften (GmbH, UG) sind bei vielen kostenlosen FinTech-Konten ausgeschlossen und benötigen Anbieter wie FYRST, Skatbank, ING oder eine Filialbank.
Buchungsvolumen: Bei wenigen Buchungen monatlich ist ein Konto mit niedriger Grundgebühr und überschaubarem Freikontingent günstiger. Bei vielen Buchungen lohnt ein Konto mit hohem oder unbegrenztem Freivolumen (N26, Vivid, Holvi).
DATEV-Bedarf: Wer einen Steuerberater mit DATEV-Anbindung hat, sollte ein Konto mit DATEV-Schnittstelle wählen (grenke, Kontist, Commerzbank, FYRST Complete).
Bargeld und Filialservice: Wer regelmäßig Bargeld einzahlen muss oder persönliche Beratung wünscht, ist mit einer Filialbank (Commerzbank, Sparkasse, Volksbank) oder einem FinTech mit Bargeldinfrastruktur (FYRST über Postbank) besser bedient als mit einer reinen Direktbank.
Der Geschäftskonto-Vergleichsrechner ordnet die Angebote nach Grundgebühren und Gesamtkosten und zeigt die kostenlosen Konten zuerst – so lässt sich schnell das passende Modell für die eigene Unternehmensform finden.
Häufige Fragen zum Consorsbank Geschäftskonto 2026
Gibt es ein Consorsbank Geschäftskonto?
Nein. Die Consorsbank bietet kein Geschäftskonto an. Das Produktportfolio umfasst ein Girokonto für Privatkunden, ein Wertpapierdepot, Tages- und Festgeld sowie Kredite – aber kein Firmenkonto für Selbstständige, Freiberufler oder Unternehmen. Es ist auch nicht erlaubt, das private Girokonto für geschäftliche Transaktionen zu nutzen.
Kann ich das Consorsbank-Girokonto geschäftlich nutzen?
Nein. Die geschäftliche Nutzung des privaten Consorsbank-Girokontos ist nach den Allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht erlaubt. Wer dagegen verstößt und sein Privatkonto für gewerbliche Zwecke verwendet, riskiert die Kündigung des Kontos durch die Bank. Geschäftliche und private Zahlungsströme sollten ohnehin aus buchhalterischen und steuerlichen Gründen sauber getrennt werden.
Warum bietet die Consorsbank kein Geschäftskonto an?
Die Consorsbank ist als Direktbank auf eine besonders schlanke und kosteneffiziente Struktur ausgerichtet, die ihr günstige Konditionen im Privatkundengeschäft ermöglicht. Ein Geschäftskonto für Unternehmen ist strukturell aufwendiger zu betreiben – aufgrund höherer Anforderungen an Geldwäscheprävention, Bonitätsprüfung und Service. Diese Komplexität passt nicht zur Massenmarktstrategie der Consorsbank, die sich bewusst auf das Privatkundengeschäft konzentriert.
Welche Alternativen gibt es zum Consorsbank Geschäftskonto?
Es gibt zahlreiche Alternativen – einige davon kostenlos. Für Freiberufler und Einzelunternehmer eignen sich unter anderem grenke Business, N26 Business Standard, Vivid Freelance oder Kontist (alle 0 Euro Grundgebühr). Für Kapitalgesellschaften (GmbH, UG) kommen FYRST, Skatbank, ING oder Filialbanken wie die Commerzbank in Frage. Welcher Anbieter am besten passt, hängt von Rechtsform, Buchungsvolumen, DATEV-Bedarf und Bargeldanforderungen ab.
Hat die Consorsbank die DAB Bank übernommen?
Ja. BNP Paribas erwarb die DAB Bank 2014; 2016 wurden alle Kundenkonten der DAB Bank auf die Consorsbank übertragen. Das ehemalige DAB-Girokonto, das ausdrücklich auch von Selbstständigen genutzt werden durfte, ging damit in das Consorsbank-Portfolio über. Die Möglichkeit der geschäftlichen Nutzung ist dabei entfallen – das Consorsbank-Girokonto ist ausschließlich für private Zwecke vorgesehen.
Geschäftskonto für Selbstständige gesucht? Alle Alternativen zur Consorsbank
Die Consorsbank bietet kein Geschäftskonto an. Im Vergleichsrechner finden Sie aktuelle Konten für Selbstständige, Freiberufler und Unternehmen – von kostenlos bis vollausgestattet, mit DATEV, Freiposten, Bargeldservice und Filialzugang.
- ✔ Kostenlose Konten für Freiberufler: grenke, N26, Vivid, Kontist im Direktvergleich
- ✔ Konten für GmbH und UG: FYRST, Skatbank, ING, Commerzbank
- ✔ Nach Rechtsform, Buchungsvolumen und DATEV-Bedarf filtern
- ✔ Kostenlose Konten werden zuerst angezeigt
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