Lexware Geschäftskonto 2026 – Solo und Plus: Banking und Buchhaltung integriert
Lexware ist seit über 30 Jahren einer der bekanntesten Anbieter von Buchhaltungs- und Unternehmenssoftware in Deutschland. Mit Produkten wie Lexware Office – bis 2024 unter dem Namen lexoffice bekannt – hat sich Lexware als marktführende cloudbasierte Buchhaltungslösung für Selbstständige, Freiberufler und kleine Unternehmen in Deutschland etabliert.
Das Lexware Geschäftskonto ist ein konsequent aus dieser Softwareposition heraus entwickeltes Produkt: Es ist kein eigenständiges Bankangebot, sondern ein vollständig in Lexware Office integriertes Banking-Modul – Banking und Buchhaltung in einer Plattform, ohne Medienbruch und ohne manuelle Dateneingabe.
Das Geschäftskonto ist ausschließlich in Kombination mit einem Lexware-Office-Abonnement verfügbar. Ein reines Bankkonto ohne Lexware-Softwarelizenz ist nicht erhältlich. Das ist konzeptionell kein Nachteil, sondern eine Zielgruppenentscheidung: Wer Lexware Office bereits nutzt oder nutzen möchte, erhält mit dem Geschäftskonto eine tiefe Buchhaltungsintegration, die kein anderer Anbieter in dieser Artikelserie in dieser Form bietet. Wer ausschließlich ein Bankkonto sucht, ohne Softwarebindung, ist bei anderen Anbietern besser aufgestellt.
Technisch wird das Lexware Geschäftskonto über die Solaris SE abgewickelt – eine BaFin-regulierte Vollbank mit Vollbanklizenz, über die das Konto seine deutsche IBAN erhält und die gesetzliche Einlagensicherung (EdB, 100.000 Euro) gewährleistet ist. Lexware selbst ist kein Kreditinstitut. Im unabhängigen Marktvergleich 2026 belegt das Lexware Geschäftskonto in der Kategorie beste Online-Konten den dritten Platz.
Lexware Geschäftskonto 2026: Solo und Plus
Banking + Buchhaltung in einer App · Partnerbank: Solaris SE · Platz 3 Testsieger Online-Konten 2026
Konditionen auf einen Blick
- Wichtig:
- Das Geschäftskonto ist nur in Kombination mit einem Lexware-Office-Abo (ab 7,90 € / Monat) erhältlich
- Tarif Solo:
- 9,90 € / Monat (zzgl. MwSt.) · für Solo-Selbstständige und Freiberufler
- Tarif Plus:
- 19,90 € / Monat (zzgl. MwSt.) · für GbR, OHG, KG und Unternehmen mit mehreren Kontonutzern
- Buchungen (beleglos):
- Unbegrenzt kostenlos in beiden Tarifen
- Visa Business Debitkarte:
- Kostenlos inklusive (physisch + virtuell)
- Unterkonten:
- Solo: bis zu 2, Plus: bis zu 4 Unterkonten inklusive
- Smart Split:
- Automatische Verteilung eingehender Zahlungen auf Unterkonten (z. B. Steuerrücklage, Investitionen)
- DATEV-Schnittstelle:
- Automatischer Datenaustausch mit DATEV inklusive
- Bargeldabhebungen:
- Solo: drei pro Monat inklusive, danach 2 €; Plus: ohne eigenes Auszahlungsentgelt. Automatenbetreiber können zusätzliche Gebühren erheben.
- Bargeldeinzahlung:
- Nicht möglich
- Dispokredit:
- Nicht verfügbar
- Gründeredition:
- 6 Monate kostenlos (Konto + Lexware Office XL)
- Kontoeröffnung:
- Digital per VideoIdent; laut Anbieter häufig in etwa 10 Minuten. IBAN nach Freigabe, bei weiteren Prüfungen erst nach einigen Werktagen.
- IBAN:
- Deutsch (DE) · Partnerbank Solaris SE
- Einlagensicherung:
- 100.000 € gesetzlich (EdB) über Solaris SE
- Rechtsformen Solo:
- Einzelunternehmen, Freiberufler, UG, GmbH (Einzelgeschäftsführer)
- Rechtsformen Plus:
- Zusätzlich GbR, OHG, KG, GmbH mit mehreren Gesellschaftern
Stärken des Lexware Geschäftskontos
- Tiefste Buchhaltungsintegration am Markt – Banking und Buchhaltung in einer App
- Unbegrenzte kostenlose beleglose Buchungen in beiden Tarifen
- Smart Split: automatische Steuer-/Rücklagen-Verteilung
- DATEV-Export automatisch inklusive
- Solo: bis zu 2, Plus: bis zu 4 Unterkonten inklusive
- Visa-Bargeldabhebungen: Solo drei pro Monat inklusive, Plus ohne eigenes Auszahlungsentgelt; Betreibergebühren möglich
- Gründeredition: 6 Monate kostenlos
- KI-gestützte automatische Belegzuordnung
Einschränkungen
- Nur mit Lexware-Office-Abo erhältlich – keine Standalone-Nutzung
- Kein Dispokredit / keine Kreditlinie
- Keine Bargeldeinzahlung
- Partnerbank Solaris SE – nicht eigenständige Vollbank von Lexware
- Preise netto zzgl. MwSt. – effektive Kosten höher als nominale Preisangaben
- Gelegentliche Schnittstellen-Ausfälle durch Solaris-SE-Updates gemeldet
- Kein Filialservice; Banking digital, persönlicher Support auch telefonisch erreichbar
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Die zwei Tarife: Solo und Plus
Tarif Solo – für Solo-Selbstständige und Einzelunternehmer
Der Solo-Tarif kostet 9,90 Euro monatlich netto (zzgl. 19 % MwSt. = 11,78 Euro brutto). Er richtet sich an Solo-Selbstständige, Freiberufler und Einzelpersonenunternehmen – sowie an GmbHs und UGs mit einem einzigen Geschäftsführer. Im Lieferumfang enthalten sind unbegrenzte kostenlose beleglose Buchungen, eine physische und eine virtuelle Visa Business Debitkarte, bis zu zwei Unterkonten, der Smart-Split-Automatismus, DATEV-Export und die vollständige Integration in Lexware Office.
Beim Solo-Tarif muss berücksichtigt werden, dass der Preis netto ausgewiesen wird. Tatsächlich zahlen Unternehmen also 11,78 Euro brutto monatlich – plus das Lexware-Office-Abo ab 7,90 Euro netto (9,40 Euro brutto). Die Gesamtkosten für die kombinierte Nutzung beginnen damit bei rund 21,18 Euro brutto monatlich für das kleinste Buchungspaket. Das ist ein wichtiger Unterschied zu Anbietern wie FYRST, Kontist oder Holvi, bei denen ein Konto ohne verpflichtendes Lexware-Office-Abo erhältlich ist; die Mehrwertsteuerbehandlung ist je Anbieter und Entgelt gesondert zu beachten.
Tarif Plus – für GbRs, OHGs, KGs und mehrere Nutzer
Der Plus-Tarif kostet 19,90 Euro monatlich netto (23,68 Euro brutto). Er erweitert die Zugangsberechtigung auf Unternehmen mit mehreren Geschäftsführern oder Gesellschaftern sowie auf Personengesellschaften: GbR, OHG, KG. Darüber hinaus ermöglicht der Plus-Tarif mehrere Kontonutzer mit individuellen Zugriffsrechten – relevant für Unternehmen, in denen Inhaber und Mitarbeiter oder Mitgesellschafter gleichzeitig auf das Konto zugreifen müssen.
Das Alleinstellungsmerkmal: die vollständige Buchhaltungsintegration
Was das Lexware Geschäftskonto strukturell von allen anderen in dieser Artikelserie besprochenen Anbietern unterscheidet, ist die Tiefe der Buchhaltungsintegration. Kein anderer Anbieter – weder FinTechs noch Filialbanken – bietet eine vergleichbare native Integration zwischen Banking und Buchhaltungssoftware:
Automatische Belegzuordnung: Jede eingehende oder ausgehende Zahlung wird in Echtzeit mit vorhandenen Rechnungen oder Belegen abgeglichen. Stimmt ein Geldeingang mit einer offenen Ausgangsrechnung überein, wird die Zahlung automatisch zugeordnet und der offene Posten als beglichen markiert. Das eliminiert einen erheblichen Teil der manuellen Buchhaltungsarbeit.
Quittungs-Foto direkt per App: Belege können per Smartphone-Foto direkt aus der App fotografiert und sofort mit dem zugehörigen Buchungsposten verknüpft werden. Die OCR-Erkennung liest relevante Daten (Betrag, Datum, Anbieter) automatisch aus.
Steuerschätzung und -rücklage: Lexware Office bietet eine Umsatzsteuerprognose auf Basis der erfassten Buchungen. Daraus folgt keine vollständige persönliche Einkommensteuerberechnung. Für die Einkommensteuererklärung verweist Lexware beispielsweise auf smartsteuer; private Einkünfte und persönliche Abzüge müssen dort gesondert berücksichtigt werden.
DATEV-Export automatisch: Buchungsdaten werden ohne weiteres Zutun kontinuierlich in einem DATEV-kompatiblen Format aufbereitet und können mit einem Klick an den Steuerberater übertragen werden.
Smart Split: automatische Rücklagen ohne manuelle Überweisungen
Das Smart-Split-Feature ist eines der praktischsten Alleinstellungsmerkmale des Lexware Geschäftskontos. Smart Split ermöglicht es, Regeln für die automatische Verteilung eingehender Zahlungen auf Unterkonten einzurichten. Sobald eine Überweisung eingeht, prüft das System die definierten Regeln und verteilt den Betrag anteilig auf die festgelegten Unterkonten – ohne manuelle Überweisung.
Ein Rechenbeispiel: Ein Selbstständiger kann 19 % eines Eingangs als frei gewählten Sicherheitspuffer und weitere 20 % als allgemeine Steuerrücklage verteilen. Bei 1.000 Euro wären das 190 Euro, 200 Euro und 610 Euro Rest. Die tatsächlich in einer vollständig mit 19 % besteuerten Bruttozahlung von 1.000 Euro enthaltene Umsatzsteuer beträgt jedoch nur 1.000 × 19/119 = 159,66 Euro. Smart Split berechnet nicht selbst die richtige Steuer jeder Zahlung: Seine Prozentregel greift ab 1 Euro auch bei untypischen Eingängen wie Erstattungen und muss zur individuellen Situation passen.
Im Solo-Tarif sind bis zu zwei Unterkonten enthalten, im Plus-Tarif bis zu vier. Die Regeln können jederzeit angepasst oder deaktiviert werden und gelten ab dem nächsten Zahlungseingang.
Gesamtkosten: Konto + Software zusammen kalkulieren
💡 Gesamtkostenbeispiel: Solo-Selbstständiger, Tarif Solo + Lexware Office L nach Ablauf eventueller Einführungsrabatte.
Lexware Geschäftskonto Solo: 9,90 € netto / Monat → 11,78 € brutto.
Lexware Office L (Rechnungsstellung, Buchhaltung, EÜR und Umsatzsteuer): 21,90 € netto / Monat → 26,06 € brutto. Version M für Rechnungen kostet regulär 12,90 € netto und enthält nicht den hier beschriebenen L-Funktionsumfang.
Gesamtkosten brutto für Solo plus Office L: 37,84 € / Monat (31,80 € netto). Einführungsrabatte sind gesondert zu berücksichtigen.
Dafür enthalten: Unbegrenzte Buchungen, physische + virtuelle Debitkarte, 2 Unterkonten im Solo-Tarif, Smart Split, DATEV-Export, Rechnungsstellung, Buchhaltung, Belegarchiv, Steuerschätzung.
Zum Vergleich: Holvi Pro (9 € netto monatlich bei Jahreslaufzeit, sonst 15 € netto; Rechnungstool und unbegrenzte SEPA-Buchungen inklusive; DATEV zusätzlich 3 € netto monatlich) ist günstiger – bietet aber nicht Smart Split, keine automatische Belegzuordnung in dieser Tiefe und keine Steuerschätzungsfunktion. Tide Smart (6 € monatlich bei Jahreszahlung oder 9,99 € monatlich; 75 SEPA-Buchungen inklusive und Rechnungstool, keine direkte DATEV-Schnittstelle) ist ähnlich positioniert, aber ohne Smart-Split-Automatismus. Der Lexware-Vorteil liegt in der Softwaretiefe; wer nur ein Bankkonto mit Rechnungstool sucht, findet Alternativen günstiger.
💡 Gründeredition: 6 Monate kostenlos.
Für Neugründer bietet Lexware eine Gründeredition: Konto und Lexware Office XL sind für die ersten 6 Monate ohne Kosten nutzbar. Das ist ein attraktiver Einstieg für Gründer, die Banking und Buchhaltung von Anfang an integriert aufsetzen möchten, ohne in der Anlaufphase Software- und Kontogebühren zu zahlen.
Die Gründeredition enthält ausdrücklich Office XL sowie Lohn & Gehalt für bis zu zwei Mitarbeitende. Ihre Ersparnis darf deshalb nicht aus einem anderen M- oder L-Paket abgeleitet werden; sie hängt von den regulären Preisen der tatsächlich enthaltenen Leistungen ab. Nach sechs Monaten folgt bei fortgesetztem Vertrag ein kostenpflichtiges Abo.
Lexware Solo im Vergleich mit thematisch ähnlich positionierten Wettbewerbern
| Kriterium | Lexware Solo (9,90 € netto) | Holvi Pro (9 € jährlich / 15 € monatlich, netto) | Tide Smart (6 € bei Jahreszahlung / 9,99 € monatlich) | Kontist Free (0 €) | FYRST Complete (10 €) |
|---|---|---|---|---|---|
| Monatlicher Grundpreis; USt. gesondert beachten | 9,90 € netto plus Lexware Office ab 7,90 € netto | 9 € netto bei Jahreslaufzeit oder 15 € netto bei Monatslaufzeit | 6 € bei Jahreszahlung oder 9,99 € monatlich | 0 €; kostenpflichtige Zusatzleistungen netto | 10 € |
| Rechnungstool | ✔ (über Lexware Office) | ✔ inklusive | ✔ inklusive | ✗ | ✗ |
| Smart Split / Auto-Rücklage | ✔ vollautomatisch | ✗ | ✗ | ✔ automatisch | ✗ |
| Automatische Belegzuordnung | ✔ KI-gestützt, sehr tief | ✔ begrenzt | ✔ inklusive | ✗ | ✗ |
| DATEV-Anbindung / Export | Über Lexware Office; Umfang und Übertragung abhängig von Softwareversion und Einrichtung | Bei Pro zusätzlich 3 € netto monatlich | Keine direkte DATEV-Schnittstelle; Datenexport möglich | CSV; DATEV-Export im Plus-Tarif | Optional, 5 € monatlich |
| Beleglose SEPA-Buchungen | Unbegrenzt inklusive | Unbegrenzt inklusive | 75 inklusive; weitere 0,20 € | 5 inklusive; weitere 0,25 € netto | 75 inklusive; weitere 0,08 € |
| Bargeldeinzahlung | ✗ | ✗ | ✗ | ✗ | ✔ Postbank-Filialen |
| Einlagensicherung | 100.000 € EdB (Solaris SE) | Safeguarding (kein Bankfonds) | 100.000 € niederländische Einlagensicherung über Adyen N.V.; eigene Einlagen dort zählen mit | 100.000 € Solarisbank | 100.000 € Deutsche Bank |
Stand Mai 2026. Lexware-Preise netto zzgl. MwSt. Holvi Pro: 9 € netto bei Jahreslaufzeit oder 15 € netto bei monatlicher Laufzeit. Alle Angaben ohne Gewähr; stets aktuelle Konditionen bei den jeweiligen Anbietern prüfen.
Einordnung: Für wen eignet sich das Lexware Geschäftskonto?
Besonders geeignet: Selbstständige und KMUs, die bereits Lexware Office nutzen oder nutzen wollen. Für bestehende Lexware-Office-Nutzer ist das Geschäftskonto eine logische Erweiterung: Die Buchhaltungsintegration ist nahtlos, der Smart Split automatisiert die Rücklagenbildung, und DATEV-Export und Belegzuordnung laufen ohne Mehraufwand. Wer seine Buchhaltungssoftware sowieso bezahlt, bekommt das Konto als performante Ergänzung für 9,90 Euro netto monatlich.
Gut geeignet: Gründer, die Banking und Buchhaltung von Anfang an integriert einrichten möchten. Die Gründeredition mit 6 Monaten kostenlosem Konto und Buchhaltungssoftware ist ein attraktiver Einstieg. Der digitale Antrag mit VideoIdent lässt sich laut Anbieter häufig in etwa zehn Minuten erledigen. Die IBAN wird nach Freigabe ausgegeben; zusätzliche Prüfungen können mehrere Werktage dauern.
Nicht geeignet: Selbstständige, die ausschließlich ein Bankkonto ohne Softwarebindung suchen. Das Lexware Geschäftskonto ist strukturell untrennbar von Lexware Office. Wer keine cloudbasierte Buchhaltungssoftware nutzen möchte, sollte sich an reine Kontoanbietern wie FYRST, Kontist, Skatbank oder grenke orientieren.
Nicht geeignet: Unternehmen mit Bedarf an Dispokredit, Bargeldeinzahlung oder Filialservice. Das Lexware Geschäftskonto bietet keinen Kreditrahmen, keine Möglichkeit zur Bargeldeinzahlung und kein Filialnetz. Für diese Anforderungen sind Filialbanken (Commerzbank, Deutsche Bank, Sparkasse, Volksbank) oder FinTechs mit Bargeldinfrastruktur (FYRST) besser geeignet.
Unternehmenshintergrund: Lexware als Marktführer in der deutschen KMU-Buchhaltungssoftware
Lexware wurde 1989 in Freiburg im Breisgau gegründet und gehört seit 1997 zur Haufe Group. Mit seinen Softwareprodukten für Buchhaltung, Lohnabrechnung, Steuererklärung und Unternehmensmanagement ist Lexware seit Jahrzehnten eines der meistgenutzten Buchhaltungsprogramme in Deutschland. Die cloudbasierte Version – ursprünglich unter dem Namen lexoffice eingeführt, seit 2024 als Lexware Office vermarktet – hat sich zum meistgenutzten cloudbasierten Buchhaltungstool für Selbstständige und kleine Unternehmen in Deutschland entwickelt.
Bankhintergrund, Aufsicht und weitere Informationen
Das Lexware Geschäftskonto ist eine konsequente Erweiterung dieser Marktposition: Lexware hat eine Banking-Lösung entwickelt, die nicht neben der Buchhaltungssoftware existiert, sondern vollständig in sie integriert ist. Transaktionen werden in Echtzeit synchronisiert, Belege automatisch zugeordnet, Steuerrücklagen automatisch berechnet und zurückgelegt, und der DATEV-Export läuft ohne manuellen Eingriff. Das ist konzeptionell ein grundlegend anderer Ansatz als bei allen anderen in dieser Artikelserie besprochenen Anbietern.
Das Geschäftskonto selbst wird technisch über die Solaris SE abgewickelt. Solaris SE ist eine BaFin-regulierte Vollbank mit Sitz in Berlin, die als Banking-as-a-Service-Plattform für zahlreiche FinTechs und Softwareunternehmen die Banklizenz und Infrastruktur bereitstellt. Lexware ist damit kein eigenständiges Kreditinstitut, sondern ein Softwareunternehmen, das über Solaris SE ein Bankkonto anbietet. Kundengelder werden bei Solaris SE gehalten und sind dort über die EdB bis 100.000 Euro gesetzlich gesichert.
Häufige Fragen zum Lexware Geschäftskonto 2026
Kann ich das Lexware Geschäftskonto ohne Lexware Office nutzen?
Nein. Das Lexware Geschäftskonto ist ausschließlich in Kombination mit einem Lexware-Office-Abonnement erhältlich. Eine Standalone-Nutzung als reines Bankkonto ohne Buchhaltungssoftware ist nicht möglich. Das ist eine bewusste Produktentscheidung: Das Alleinstellungsmerkmal des Kontos liegt in der tiefen Buchhaltungsintegration, die ohne Lexware Office nicht existiert.
Was kostet das Lexware Geschäftskonto insgesamt?
Die Kontogebühren betragen 9,90 Euro monatlich netto (Tarif Solo) bzw. 19,90 Euro netto (Tarif Plus). Hinzu kommt das Lexware-Office-Abo ab 7,90 Euro netto monatlich (Tarif S) bis 32,90 Euro netto (Tarif XL). Da alle Preise als Nettobeträge ausgewiesen werden, ist die tatsächliche Belastung um 19 % Mehrwertsteuer höher. Die Kombination aus kleinstem Kontomodell und kleinstem Buchhaltungspaket kostet ab ca. 21 Euro brutto monatlich. Für das 6-monatige Gründerangebot entfällt diese Gebühr bei Erfüllung der Aktionsbedingungen vollständig. Die Gründung darf hierfür höchstens sechs Monate zurückliegen beziehungsweise bis zu drei Monate bevorstehen; anschließend wird das Angebot nach den aktuellen Bedingungen kostenpflichtig, sofern es nicht rechtzeitig gekündigt wird.
Welche Einlagensicherung gilt beim Lexware Geschäftskonto?
Das Lexware Geschäftskonto wird technisch über die Solaris SE als Partnerbank abgewickelt. Solaris SE ist eine BaFin-regulierte Vollbank. Einlagen sind über die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (EdB) bis zu 100.000 Euro gesetzlich gesichert. Lexware selbst ist kein Kreditinstitut.
Was ist der Smart Split beim Lexware Geschäftskonto?
Smart Split ist eine Funktion, mit der eingehende Zahlungen automatisch nach vorher festgelegten Regeln auf bis zu zwei Unterkonten im Solo-Tarif beziehungsweise vier im Plus-Tarif verteilt werden – ohne manuelle Überweisung. Beispiel: Ein frei gewählter Puffer von 19 % und eine weitere Rücklage von 20 % werden auf die Unterkonten verteilt. 19 % eines Bruttoeingangs sind nicht dessen enthaltene Umsatzsteuer; bei 19 % Steuersatz beträgt diese 19/119 des Bruttobetrags. Die Prozentregel gilt auch für andersartige Zahlungseingänge ab 1 Euro und ist entsprechend zu prüfen. Die Regeln sind jederzeit anpassbar. Smart Split ist in beiden Tarifen kostenlos enthalten.
Geschäftskonto vergleichen – Lexware und alle Alternativen
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- Lexware: Banking + Buchhaltung aus einer Hand – für wen ist das ideal?
- Smart Split: automatische Steuerrücklage – wie funktioniert das konkret?
- Gesamtkosten: Konto + Lexware Office zusammen kalkuliert
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