easybank Geschäftskonto 2026 – easy business basic und easy business pro: Preise, Leistungen
Die easybank ist eine der führenden Direktbanken Österreichs und seit ihrer Gründung 1997 als Tochter der BAWAG P.S.K. vollständig in die BAWAG Group integriert. Als digitale Direktbank ohne eigene Filialstruktur – aber mit Zugang zum BAWAG-Filialnetz für Bargeldservices – richtet sich die easybank sowohl an Privatkunden als auch an österreichische Unternehmen aller Rechtsformen.
Der B2B Award Österreich kürte die easybank zuletzt zum ersten Platz in der Kategorie Kundenzufriedenheit bei Online-Geschäftskonten; der Branchenmonitor Österreich 2026 zeichnete die easybank mit dem ersten Platz in der Kategorie Preis/Leistung aus.
Ein wichtiger Hinweis für den deutschsprachigen Markt: In Deutschland ist die easybank seit April 2026 als neue Marke präsent – als Nachfolger von Barclays Deutschland nach der Übernahme durch die BAWAG AG. Das deutsche easybank-Angebot umfasst derzeit primär Kreditkartenprodukte für Privatkunden; ein eigenständiges Geschäftskonto wird in Deutschland unter der Marke easybank zum aktuellen Zeitpunkt nicht angeboten.
Dieser Artikel behandelt das österreichische Geschäftskonto-Angebot der easybank, das für österreichische Unternehmen mit Sitz in Österreich zugänglich ist.
Das easy business Geschäftskonto gibt es in zwei Varianten: dem easy business basic und dem easy business pro. Beide Modelle basieren auf einem umsatzabhängigen Kontoführungsmodell: Die Grundgebühr wird nicht pauschal pro Monat, sondern quartalsweise als Promille-Anteil der größeren Umsatzseite (Haben- oder Sollumsatz) berechnet – mit einem Mindestbetrag pro Quartal. Dieses Modell ist bei kleineren, umsatzschwächeren Unternehmen günstiger; bei höherem Umsatz steigen die Kontoführungskosten proportional.
easybank Geschäftskonto 2026: easy business basic & pro
Österreichische Direktbank · BAWAG Group · Umsatzabhängige Gebührenstruktur · IBAN: AT
easy business basic: Kontoführung: 0,25 ‰ (Promille) der größeren Umsatzseite, mind. 18 € / Quartal (= ca. 6 € / Monat) · Karte: 28 € / Jahr
easy business pro: Kontoführung: 9 € / Monat (quartalsweise verrechnet) · 60 elektronische Transaktionen / Quartal kostenlos · PayLife Business Goldkarte kostenlos (bei positiver Bonitätsprüfung)
Beleglose elektronische Buchungen (basic): Jede Transaktion kostenpflichtig (umsatzabhängig)
Beleglose elektronische Buchungen (pro): 60 kostenlos / Quartal · ab 61. Buchung: kostenpflichtig
Karten (basic): easy business Karte (Debitkarte): 28 € / Jahr · optional: Kreditkarte
Karten (pro): easy business Karte kostenlos · PayLife Business Goldkarte kostenlos (bei positiver Bonitätsprüfung)
Bargeld einzahlen: In BAWAG-Filialen möglich · Entgelt quartalsweise verrechnet
Bargeld abheben: An BAWAG-Automaten und Partnerautomaten
Fremdwährungszahlungen: 1,09 € + 0,75 % vom Umsatz (außerhalb Euroraum)
Auslandsüberweisungen (non-SEPA): 12–150 € je nach Währung und Betrag
IBAN: Österreichisch (AT) · BAWAG P.S.K.
Einlagensicherung: 100.000 € gesetzlich (ESA Österreich) + Einlagensicherung der Banken und Bankiers
KSV-Prüfung: Ja – keine negativen KSV-Einträge erforderlich
Eröffnungsvoraussetzung: Österreichischer Unternehmenssitz · kein negativer KSV · Gewerbeschein / WIEREG-Auszug
Easy Geldmarkt Festgeld: Optionales verzinstes Festgeldkonto verfügbar
✅ Stärken der easybank
- Günstige Einstiegskosten für kleine Unternehmen
- Österreichische IBAN (AT) – keine Rückfragen bei Behörden
- Vollbank im BAWAG-Verbund – gesetzliche Einlagensicherung
- Für alle Unternehmensgrößen und Rechtsformen geeignet
- Bargeldeinzahlung in BAWAG-Filialen möglich
- Easy Geldmarkt Festgeld als Anlageoption
- Vollständig digitale Kontoeröffnung (VideoIdent)
- B2B Award Österreich 2026: 1. Platz Kundenzufriedenheit Online-Geschäftskonten
⚠️ Einschränkungen
- Umsatzabhängige Gebühren skalieren mit dem Umsatz nach oben
- Girocard (easy business Karte) kostenpflichtig (28 € / Jahr) im basic-Tarif
- Teure Auslandsüberweisungen (non-SEPA): 12–150 €
- Kein Rechnungstool oder integrierte Buchhaltung
- DATEV nicht relevant (österreichischer Markt nutzt BMD, DATEV.at, Reviso u. a.)
- KSV-Prüfung bei Eröffnung
- Nur für österreichische Unternehmen (kein Konto für deutsche Unternehmen)
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Unternehmenshintergrund: easybank als österreichische Direktbank der BAWAG Group
Die easybank wurde 1997 als digitale Direktbankmarke der BAWAG P.S.K. gegründet – der Bank für Arbeit und Wirtschaft und Österreichische Postsparkasse Aktiengesellschaft. Heute ist die easybank vollständig in die BAWAG Group integriert, einem der größten Bankkonzerne Österreichs. Die BAWAG Group ist an der Wiener Börse notiert und bedient rund 1,9 Millionen Kunden in Österreich und weiteren europäischen Märkten.
Die easybank operiert seit ihrer Gründung als rein digitale Direktbank ohne eigenes Filialnetz. Durch die Integration in die BAWAG Group profitieren Geschäftskunden jedoch vom BAWAG-Filialnetz für Bargeldservices: Einzahlungen können in BAWAG-Filialen vorgenommen werden, was die easybank von FinTechs ohne Bargeldinfrastruktur unterscheidet. BAWAG-Filialen sind primär in Ostösterreich konzentriert.
Die Einlagensicherung bei der easybank entspricht dem gesetzlichen österreichischen Standard: Einlagen sind über die Einlagensicherung Austria GmbH (ESA) bis zu 100.000 Euro je Einleger gesetzlich abgesichert. Zusätzlich ist die easybank Mitglied im Einlagensicherungssystem der Banken und Bankiers Österreichs, das einen ergänzenden Schutz bietet.
Wichtiger Hinweis zur Marktabgrenzung: In Deutschland operiert seit April 2026 ebenfalls eine Bank unter dem Namen easybank – allerdings handelt es sich dabei um die BAWAG AG Niederlassung Deutschland, die das ehemalige Barclays-Deutschland-Geschäft weiterführt. Diese deutsche easybank bietet kein Geschäftskonto an und ist produktmäßig nicht identisch mit dem österreichischen easy business Konto. Wer in Deutschland ein Geschäftskonto sucht, findet die relevanten Angebote in unserem Geschäftskonto-Vergleich.
Die zwei easy business-Kontomodelle im Detail
easy business basic – das umsatzabhängige Einstiegsmodell
Das easy business basic ist das Einstiegsangebot für österreichische Unternehmen. Die Kontoführungsgebühr folgt einem ungewöhnlichen Berechnungsmodell: Sie beträgt 0,25 Promille (‰) der größeren Umsatzseite des Kontos – also entweder des gesamten Haben- oder des gesamten Sollumansatzes eines Quartals, je nachdem welcher höher ist. Der Mindestbetrag liegt bei 18 Euro pro Quartal (ca. 6 Euro monatlich).
Dieses Modell ist besonders für kleine Unternehmen mit geringem monatlichem Umsatz attraktiv: Wer im Quartal einen Gesamtumsatz (Haben- oder Sollseite) von unter 72.000 Euro hat, zahlt den Mindestbetrag von 18 Euro pro Quartal. Für Kleinstunternehmen mit z. B. 5.000 Euro quartalsweisem Umsatz würde die umsatzabhängige Gebühr 0,25 ‰ × 5.000 = 1,25 Euro betragen – weit unter dem Mindestbetrag. Der Mindestbetrag von 18 Euro pro Quartal ist also in der Praxis für die meisten kleinen Unternehmen der tatsächliche Betrag.
Bei stark wachsenden oder umsatzstarken Unternehmen skalieren die Kosten: Bei einem quartalsweisen Umsatz von 100.000 Euro wären das 0,25 ‰ × 100.000 = 25 Euro pro Quartal (ca. 8,33 Euro monatlich). Bei 500.000 Euro Quartalsumsatz: 125 Euro pro Quartal (ca. 41,67 Euro monatlich). Für große Unternehmen mit sehr hohem Zahlungsvolumen kann das easy business pro mit seiner Pauschalgebühr strukturell günstiger sein.
Im easy business basic ist keine Buchungsgebühr für elektronische Transaktionen explizit ausgewiesen – die Kontoführungsgebühr deckt den Zahlungsverkehr ab. Die easy business Karte (Debitkarte) kostet 28 Euro jährlich und ist nicht im Grundpreis enthalten.
easy business pro – Pauschalgebühr mit Transaktionspaketen
Das easy business pro kostet 9 Euro monatlich (quartalsweise verrechnet: 27 Euro pro Quartal). Im Lieferumfang enthalten sind 60 kostenlose elektronische Transaktionen pro Quartal – das entspricht rund 20 Buchungen monatlich. Ab der 61. Buchung im Quartal wird eine Transaktionsgebühr berechnet. Die easy business Karte ist im pro-Tarif kostenlos enthalten; darüber hinaus gibt es eine PayLife Business Goldkarte (Kreditkarte) ohne Jahresgebühr – vorausgesetzt, die Bonitätsprüfung fällt positiv aus.
Das easy business pro eignet sich für Unternehmen mit regelmäßigem Buchungsvolumen, die eine transparente Pauschalgebühr ohne das Skalierungsrisiko des umsatzabhängigen Modells bevorzugen. Für Unternehmen, deren quartalsweiser Umsatz über die Schwelle hinausgeht, ab der das pro-Modell günstiger ist (ca. 108.000 Euro Quartalsumsatz, bei denen 0,25 ‰ × 108.000 = 27 Euro übersteigt), ist das pro-Modell die kostengünstigere Wahl.
Gebührenübersicht: easy business basic vs. pro
| Merkmal | easy business basic | easy business pro |
|---|---|---|
| Kontoführungsgebühr | 0,25 ‰ Umsatz · mind. 18 € / Quartal | 9 € / Monat (27 € / Quartal) |
| Monatliche Mindestkosten (Kontoführung) | ca. 6 € / Monat (Mindestbetrag) | 9 € / Monat |
| Buchungsvolumen inkl. | Kein explizites Freipostenmodell | 60 elektronische Transaktionen / Quartal |
| easy business Karte (Debitkarte) | 28 € / Jahr | Kostenlos inklusive |
| PayLife Business Goldkarte (Kreditkarte) | Optional · kostenpflichtig | Kostenlos (bei positiver Bonitätsprüfung) |
| SEPA-Überweisungen (Euroraum) | Im Buchungsvolumen enthalten | Innerhalb Freiposten inklusive |
| Fremdwährungszahlungen (außerhalb Euroraum) | 1,09 € + 0,75 % vom Umsatzbetrag | 1,09 € + 0,75 % vom Umsatzbetrag |
| Auslandsüberweisungen (non-SEPA) | 12–150 € je nach Währung/Betrag | 12–150 € je nach Währung/Betrag |
| Bargeld einzahlen (BAWAG-Filialen) | ✔ (Entgelt quartalsweise verrechnet) | ✔ |
| Easy Geldmarkt Festgeld (optional) | ✔ verfügbar | ✔ verfügbar |
| Apple Pay / Google Pay | ✔ | ✔ |
| IBAN | Österreichisch (AT) | Österreichisch (AT) |
| Einlagensicherung | 100.000 € gesetzlich (ESA Österreich) | 100.000 € gesetzlich (ESA Österreich) |
| Rechnungstool | ✗ | ✗ |
| KSV-Prüfung bei Eröffnung | Ja · keine negativen Einträge | Ja |
Stand Mai 2026. Angaben basieren auf dem offiziellen Preisblatt easy business pro (Stand Jänner 2026) und Marktauswertungen. Alle Preise in Euro. Kontoführungsgebühr easy business basic: 0,25 ‰ Umsatz, mind. 18 € / Quartal. Stets aktuelle Konditionen auf easybank.at prüfen. Ausschließlich für österreichische Unternehmen zugänglich.
Das umsatzabhängige Gebührenmodell: Vor- und Nachteile
Das easy business basic-Modell mit der umsatzabhängigen Kontoführungsgebühr ist in der deutschsprachigen Banklandschaft vergleichsweise selten. Die meisten Wettbewerber berechnen Pauschalgebühren oder transaktionsbasierte Gebühren; der promillebasierte Ansatz ist ein Erbe traditioneller österreichischer Firmenkontomodelle.
Der Vorteil: Für Kleinstunternehmen und Neugründer mit sehr geringem Umsatz ist das Modell günstig. Wer vierteljährlich weniger als 72.000 Euro Umsatz auf dem Konto hat, zahlt den Mindestbetrag von 18 Euro pro Quartal – unabhängig von der Anzahl der Buchungen. Das sind etwa 6 Euro monatlich für das Basiskonto, was im Vergleich zu vielen Filialbanken in Österreich günstig ist.
Der Nachteil: Mit steigendem Umsatz steigen die Kontoführungskosten linear. Ein Unternehmen mit 200.000 Euro Quartalsumsatz zahlt 50 Euro pro Quartal für das Basiskonto (0,25 ‰ × 200.000). Das easy business pro-Modell mit 27 Euro pro Quartal ist in diesem Fall die günstigere Wahl. Der Breakeven liegt bei einem Quartalsumsatz von ca. 108.000 Euro: Unterhalb dieser Schwelle ist basic günstiger, darüber pro.
💡 Breakeven easy business basic vs. pro: ab wann lohnt sich das pro-Modell?
easy business basic: 0,25 ‰ × Quartalsumsatz, mind. 18 € / Quartal.
easy business pro: 27 € / Quartal (fest).
Gleichung: 0,25 ‰ × Q = 27 € → Q = 27 / 0,00025 = 108.000 € Quartalsumsatz.
Ab einem Quartalsumsatz von ca. 108.000 Euro (ca. 36.000 Euro monatlicher Umsatz) ist das easy business pro günstiger. Darunter ist das basic-Modell vorteilhafter – sofern keine Debitkarten-Jahresgebühr (28 €) und die Transaktionskosten berücksichtigt werden, die die Gesamtkosten des basic-Modells erhöhen können.
Praktische Empfehlung: Freiberufler und Kleinstunternehmer mit monatlichem Umsatz unter 36.000 Euro und wenigen Buchungen starten sinnvoll mit basic. Ab einem monatlichen Umsatz über 36.000 Euro oder wenn die inklusive Kreditkarte des pro-Tarifs benötigt wird, ist pro die bessere Wahl.
Easy Geldmarkt Festgeld: Liquiditätsanlage für Firmenkunden
Alle easybank-Geschäftskunden haben optional Zugang zum easy Geldmarkt Festgeld – einem Festgeldkonto für Unternehmensgelder mit variabler Laufzeit. Das Produkt ermöglicht die strukturierte Anlage von Betriebsreserven zu festen Zinssätzen. Zuletzt bot das easy Geldmarkt einen Fixzins von 1,70 % für 6 Monate bei einer Mindesteinlage von 100 Euro (Stand: April 2026; aktuelle Konditionen auf easybank.at). Das Konto ist kostenlos zu führen und die Einlagen unterliegen derselben gesetzlichen Einlagensicherung wie das Geschäftskonto.
Für österreichische Unternehmen, die Steuerrücklagen oder projektbezogene Rücklagen getrennt anlegen möchten, ist das easy Geldmarkt eine pragmatische Lösung – ohne separates Konto bei einer anderen Bank eröffnen zu müssen.
Kontoeröffnung und Voraussetzungen
Die Kontoeröffnung für das easy business Konto erfolgt vollständig digital – per VideoIdent über die easybank App oder den Browser. Der B2B Award Österreich attestiert der easybank einen unkomplizierten und schnellen Eröffnungsprozess, der nach Angaben der Bank in wenigen Minuten abgeschlossen ist.
Voraussetzungen für die Kontoeröffnung: Unternehmenssitz in Österreich, keine negativen KSV-Einträge (KSV: Kreditschutzverband der Kreditorenwirtschaft – das österreichische Pendant zur deutschen Schufa), sowie je nach Rechtsform ein Gewerbeschein oder Befähigungsnachweis und ein aktueller WIEREG-Auszug (Wirtschaftsregisterauszug, erforderlich für eingetragene Unternehmen). Für nicht eingetragene Einzelunternehmer, freie Berufe und neue Selbstständige ist kein WIEREG-Auszug notwendig.
Unterstützte Rechtsformen: Einzelunternehmen, Freiberufler, GmbH, KG, OG, AG und weitere österreichische Unternehmensformen. UG (haftungsbeschränkt) ist eine spezifisch deutsche Rechtsform und in Österreich nicht existent.
Bargeldinfrastruktur über BAWAG-Filialen
Als digitale Direktbank ohne eigene Filialen nutzt die easybank das BAWAG-Filialnetz für Bargeldservices. Bargeldeinzahlungen sind in BAWAG-Filialen möglich; das Entgelt wird quartalsweise verrechnet. BAWAG-Filialen sind hauptsächlich in Wien und Ostösterreich vorhanden. In anderen Bundesländern kann die Verfügbarkeit des BAWAG-Filialnetzes eingeschränkter sein als in Wien.
Diese Bargeld-Infrastruktur unterscheidet die easybank positiv von rein digitalen FinTechs wie Kontist, N26 oder Tide, die keine Bargeldeinzahlungsmöglichkeit bieten. Sie ist jedoch weniger weitreichend als das BAWAG-PSK-Postzahlungsnetz, das historisch über Postfilialen verfügbar war.
Einordnung: Für wen eignet sich das easybank Geschäftskonto?
Besonders geeignet: Österreichische Kleinstunternehmer und Freiberufler mit geringem Transaktionsvolumen. Für österreichische Freiberufler und Einzelunternehmer mit wenigen monatlichen Buchungen ist das easy business basic-Modell mit ca. 6 Euro monatlicher Mindestgebühr eines der günstigsten Firmenkonto-Angebote im österreichischen Markt. Der B2B Award Österreich 2026 bestätigt die hohe Kundenzufriedenheit.
Gut geeignet: Kleine GmbHs und KGs mit mittlerem Transaktionsvolumen (Quartalsumsatz unter 108.000 Euro). Das umsatzabhängige basic-Modell ist für diese Unternehmen strukturell günstiger als das Pauschalmodell pro. Die österreichische IBAN (AT) und die vollständige digitale Kontoführung entsprechen den Anforderungen des modernen österreichischen Unternehmens.
Gut geeignet: Unternehmen mit Bedarf an Festgeld-Anlage. Das optionale easy Geldmarkt Festgeld ist eine einfache Lösung für die verzinste Verwahrung von Betriebsreserven ohne separates Konto. Für österreichische Unternehmen mit nennenswerten Rücklagen ist das relevant.
Eingeschränkt geeignet: Unternehmen mit internationalem Zahlungsverkehr außerhalb des SEPA-Raums. Die Gebührenstruktur für Auslandsüberweisungen (non-SEPA: 12–150 Euro) und Fremdwährungszahlungen (1,09 Euro + 0,75 %) ist teuer. Für international agierende Unternehmen ist Wise Business als Ergänzungskonto oder Revolut eine kostengünstigere Lösung für internationale Transaktionen.
Nicht für deutsche Unternehmen. Das easy business Konto der easybank ist ausschließlich für Unternehmen mit Sitz in Österreich zugänglich. Deutsche Unternehmen können bei der österreichischen easybank kein Geschäftskonto eröffnen. Die in Deutschland operierende easybank (BAWAG AG Niederlassung Deutschland, ehemals Barclays) bietet kein Geschäftskonto an.
easybank im Vergleich mit österreichischen Wettbewerbern
| Kriterium | easybank basic (mind. 6 € / Mon.) | easybank pro (9 € / Mon.) | Holvi Lite (4,50 € / Mon. Jahresabo) | N26 Standard (0 €) | Erste Bank / Sparkasse (ca. 15–20 € / Mon.) |
|---|---|---|---|---|---|
| Grundgebühr | mind. 6 € / Mon. | 9 € / Mon. | 4,50 € | 0 € | 15–20 € |
| IBAN | Österreichisch (AT) | Österreichisch (AT) | Deutsch (DE) | Deutsch (DE) – in AT manchmal Rückfragen | Österreichisch (AT) |
| Bargeld einzahlen | ✔ BAWAG-Filialen | ✔ | ✗ | CASH26 (kostenpflichtig) | ✔ Filialservice |
| Rechnungstool | ✗ | ✗ | ✔ inkl. | ✗ | ✗ |
| Kreditkarte inklusive | Kostenpflichtig | ✔ kostenlos (Bonität) | ✗ | Nur Debitkarte | Kostenpflichtig |
| Festgeld / Tagesgeld | ✔ easy Geldmarkt | ✔ | ✗ | ✗ | ✔ diverse Anlageprodukte |
| Einlagensicherung | 100.000 € (ESA Österreich) | Wie basic | Safeguarding (Partnerbanken) | 100.000 € EdB (DE) | 100.000 € ESA Österreich |
Stand Mai 2026. Das easybank Geschäftskonto ist ausschließlich für österreichische Unternehmen zugänglich. Alle Angaben ohne Gewähr; stets aktuelle Konditionen auf easybank.at prüfen. Erste Bank / Sparkasse: beispielhafte Vergleichswerte; Konditionen je Filiale variabel.
Häufige Fragen zum easybank Geschäftskonto 2026
Was kostet das easybank Geschäftskonto?
Das easy business basic-Konto berechnet keine feste monatliche Grundgebühr, sondern 0,25 Promille der größeren Umsatzseite (Haben- oder Sollumsatz) pro Quartal – mindestens 18 Euro pro Quartal (ca. 6 Euro monatlich). Das easy business pro-Konto kostet pauschal 9 Euro monatlich (quartalsweise verrechnet: 27 Euro). Im pro-Tarif sind 60 elektronische Transaktionen pro Quartal kostenfrei enthalten; die easy business Karte und eine PayLife Business Goldkarte sind bei positiver Bonitätsprüfung ohne Jahresgebühr im Lieferumfang.
Ist das easybank Geschäftskonto auch für deutsche Unternehmen verfügbar?
Nein. Das easy business Konto der easybank ist ausschließlich für Unternehmen mit Sitz in Österreich zugänglich. Eine Kontoeröffnung setzt einen österreichischen Unternehmenssitz, einen Gewerbeschein oder Befähigungsnachweis sowie einen KSV-Auszug ohne negative Einträge voraus. Die seit April 2026 in Deutschland unter dem Namen easybank operierende BAWAG AG Niederlassung Deutschland (ehemals Barclays Deutschland) bietet kein Geschäftskonto an.
Welche Einlagensicherung gilt beim easybank Geschäftskonto?
Einlagen auf dem easy business Konto sind über die österreichische Einlagensicherung Austria GmbH (ESA) bis zu 100.000 Euro je Einleger gesetzlich abgesichert. Die ESA ist Österreichs gesetzliches Einlagensicherungssystem und Bestandteil der europäischen Einlagensicherungsrichtlinie (DGSD) – strukturell gleichwertig mit dem deutschen EdB-System. Zusätzlich ist die easybank Mitglied im Einlagensicherungssystem der Banken und Bankiers Österreichs, das ergänzenden Schutz bietet.
Wann ist easy business pro günstiger als basic?
Das easy business pro-Modell (27 Euro pro Quartal) ist günstiger als das basic-Modell (0,25 ‰ Quartalsumsatz) ab einem quartalsweisen Konto-Umsatz von ca. 108.000 Euro. Unterhalb dieser Schwelle ist das basic-Modell kostengünstiger. Hinzu kommt, dass das pro-Modell die Debitkarte kostenlos enthält (basic: 28 Euro jährlich) und bei positiver Bonitätsprüfung die PayLife Business Goldkarte ohne Jahresgebühr bietet – was für Unternehmen, die eine Kreditkarte benötigen, die Schwelle für das pro-Modell in der Praxis früher erreichen lässt.
Bietet die easybank Bargeldeinzahlung für Geschäftskunden an?
Ja. Im Gegensatz zu vielen digitalen FinTechs ermöglicht die easybank Geschäftskunden Bargeldeinzahlungen über das BAWAG-Filialnetz. BAWAG-Filialen sind primär in Wien und Ostösterreich vertreten. Das Entgelt für Bargeldein- und auszahlungen wird quartalsweise verrechnet; konkrete Gebühren sind dem aktuellen Preisblatt auf easybank.at zu entnehmen. Für Unternehmen in Bundesländern mit geringerer BAWAG-Filialdichte kann die Verfügbarkeit eingeschränkt sein.
Welche Buchhaltungssoftware ist mit dem easybank Geschäftskonto kompatibel?
Das easybank Geschäftskonto unterstützt die Anbindung über ELBA (ELektronisches BAanking – das in Österreich verbreitete eBanking-Standard-Protokoll) sowie über Standard-eBanking-Schnittstellen. Österreichische Buchhaltungslösungen wie BMD, DATEV.at, Reviso oder Lexware Office Austria können über ELBA-Transaktionsexporte angebunden werden. Ein integriertes Rechnungstool oder eine direkte Buchhaltungssoftware-Integration ist im easy business Konto nicht enthalten.
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- ✔ easybank basic vs. pro: Breakeven ab 108.000 € Quartalsumsatz
- ✔ Umsatzabhängiges Gebührenmodell: was bedeutet das in der Praxis?
- ✔ Österreichische IBAN (AT): Vorteil gegenüber deutschen FinTechs
- ✔ Easy Geldmarkt Festgeld: Anlage von Betriebsreserven ohne separates Konto
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